Hochzeit
Was bleibt in dieser Welt?
Nichts. Kein Haus. Kein Tisch.
Allein die Hände dessen,
der diese Welt gebaut
und den Tisch gedeckt hat.
Unsere eigenen Hände aber
sind am Ende nichts
als Gleichnisse der Hände Gottes.
Haltend. Bewahrend. Tröstend.
So bleibt auch unsere Liebe,
und wir, die Liebenden,
stiften zusammen mit Gott, was bleibt.
Jörg Zink
Wie Christus die Menschen geliebt und sich für sie hingegeben
hat, so sollen auch die Christen einander dienen und die Liebe Christi vor
der Welt bezeugen. In besonderem Maße gilt dies von der Ehe, die so
einerseits menschliche Institution bleibt, andererseits zur anschaulichen
und erfahrbaren Darstellung der Hingabe Jesu Christi wird.
In einer Situation, die für die Partner, welche eine Ehe eingehen, eine
gravierende Umstellung und Neugestaltung ihres Lebens bedeutet, sagt ihnen
Christus seine helfende Gegenwart zu.
Gemäß alter kirchlicher Tradition spendet weder die Kirche noch
der Priester das Sakrament, sondern die Ehepartner selbst spenden es einander
durch die Erklärung ihres Willens, ihr Leben fortan in Liebe und Treue
miteinander zu gestalten.
| Anmeldung mindestens 2 Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin.
Der Besuch eines Eheseminars ist Voraussetzung. Dokumente: Geburtsurkunden, Taufscheine und Meldezettel der Brautleute. |
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